Bitcoin-Mining einfach erklärt

In diesem Artikel erfährst du, wie Bitcoin-Mining funktioniert, warum dabei neues Geld entsteht und wieso du diesen Prozess auch als Einsteiger für dich nutzen kannst.

Disclaimer: Dieser Beitrag stellt keine Finanzberatung dar. Investitionen in Kryptowährungen und Mining-Projekte sind mit Risiken verbunden. Jeder handelt eigenverantwortlich. Es handelt sich bei dem Inhalt dieses Blog Beitrags um meine eigenen persönlichen Erfahrungen.

Bitcoin-Mining einfach erklärt - Wie aus Rechenleistung digitales Geld entsteht

Der Bitcoin ist eine digitale Währung, von der jeder schon einmal gehört hat. Nur wissen viele Menschen nicht, wie er eigentlich funktioniert. Also lass mich dir erklären, wie der Bitcoin ersteht und wieso er so attraktiv ist:

💡 Stell dir das Bitcoin-Mining wie eine riesige Bank vor - nur ohne Chef

Überweist du über deine Hausbank Geld, wird im Hintergrund von einem Computer geprüft, ob dein Konto über ausreichend Geld verfügt und leitet diese Überweisung weiter.

Beim Bitcoin laufen solche Transaktionen über tausende Computer weltweit: das sogenannte Blockchain-Netzwerk. Diese Computer, auch Miner genannt, kontrollieren und bestätigen jede einzelne Bitcoin-Transaktion. Damit niemand manipulieren kann, werden um die Transaktionen komplizierte Rechenrätsel gehangen, welche wiederrum von den Minern gelöst werden. Der Miner, der das Rätsel zuerst löst, bekommt eine Belohnung in Form von neuen Bitcoins.

Diesen Vorgang bezeichnet man als Mining.

⚙️ Wie neue Bitcoins entstehen

Derzeit wird im Durchschnitt etwa alle 10 Minuten ein neues Rätsel von einem der Miner gelöst. Die Belohnung beläuft sich momentan auf 3,125 Bitcoin. Bitcoin können also nicht wie Euro oder Dollar einfach nachgedruckt werden, sondern entstehen durch Rechenleistung.

Was unterscheidet den Bitcoin von Fiatgeld?

Der Bitcoin ist die erste unabhängige Währung der Welt, da sie nicht von Staaten oder Banken kontrolliert wird. Banken können Konten sperren, Gelder einfrieren und Überweisungen blocken. All das kann bei Bitcoin-Transaktionen nicht passieren. Der Bitcoin ist dezentralisiert. Dadurch hat man jederzeit die volle Kontrolle. Im Umkehrschluss bedeutet es, dass der Bitcoin sicher und für Jeden rund um die Uhr zugänglich ist. Außerdem fällt bei Bitcoin-Transaktionen keinerlei Bürokratie an.

Im Gegensatz zum Euro oder Dollar, die unter der teils starken Inflation leiden und einen Wertverlust einbüßen, ist der Bitcoin deflationär. Er ist auf 21 Millionen Stück begrenzt. Diese Knappheit bedeutet eine automatisch mit sich bringende Wertsteigerung. So entsteht Schritt für Schritt ein System, das ohne zentrale Kontrolle funktioniert, aber trotzdem sicher und zuverlässig Transaktionen verarbeitet.


Gerade in Zeiten, in denen klassische Währungen an Wert verlieren und das Vertrauen in das Bankenmodell in der Gesellschaft sinkt, befassen sich mehr und mehr Menschen mit dem Bitcoin.


⚡️ Wieso ist Bitcoin-Mining schwierig geworden?

Früher konnte man praktisch von zuhause aus mit seinem Computer am Mining teilnehmen. Dies sieht mittlerweile jedoch anders aus:

Der Stromverbrauch ist für Privatpersonen zu hoch und die Konkurrenz ist durch riesige Unternehmen und ihre Mining-Farmen eindeutig zu groß. Im Endeffekt bedeutet es, dass der private Miner im Wohnzimmer einfach keine Chance hätte, in der kurzen Zeit ein Rechenrätsel zu lösen, um die Belohnung zu erhalten.

💰 Wieso ist Bitcoin-Mining dennoch attraktiv?


Ganz einfach: Weil man sich heutzutage an die großen Mining-Pools ganz unkompliziert anschließen kann und somit kein technisches Know-How benötigt: Man mietet sich Rechenleistung, nimmt vollautomatisiert am Bitcoin-Mining teil und profitiert von den Erträgen.

Wie genau das funktioniert, erfährst du in meinem nächsten Beitrag.